Luftaufnahme Gebiet südlicher Hochwasserrückhalteraum © Regierungspräsidium Karlsruhe

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Hochwasserschutz
Rückhalteraum

Projekt

Hochwasserrückhalteraum, Polder Bellenkopf/Rappenwört

Bauherr

Regierungspräsidium Karlsruhe

Standort

Karlsruhe

Projektvolumen

350 Millionen Euro

Der Rückhalteraum (RHR) Bellenkopf/Rappenwört ist einer von 13 Rückhalteräumen, die aufgrund des deutsch-französischen Vertrages von 1982 im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) am Oberrhein gebaut werden, um die Rheinunterlieger vor großen Hochwassern zu schützen.
Der im Bau befindliche Rückhalteraum Bellenkopf/Rappenwört kann künftig rund 14 Millionen Kubikmeter Rheinhochwasser zurückhalten und erstreckt sich von Rheinstetten-Neuburgweier bis Karlsruhe-Daxlanden entlang des Rheins. Er ist ca. 5,5 km lang und ca. 0,9 km breit.

Der RHR Bellenkopf/Rappenwört wird allseits von Dämmen umschlossen, zum Rhein hin liegen fünf Ein- und Auslassbauwerke. Zwischen den seltenen Hochwassereinsätzen kann Rheinwasser den Rückhalteraum durchfließen (ungesteuerte Ökologische Flutungen), um eine hochwassertolerante Flora und Fauna zu erhalten bzw. zu entwickeln und damit die Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Die im Rückhalteraum liegende Hermann-Schneider-Allee wird ebenso an die künftigen Überflutungen angepasst wie der Rheinpark, das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört und die übrigen Straßen, Brücken und Bauwerke im Polder.

Bebaute Gebiete angrenzend an den Rückhalteraum werden durch umfangreiche Schutzmaßnahmen vor zusätzlichen, schadbringenden Grundwasseranstiegen geschützt, die im Zusammenhang mit dem Bau und Betrieb des Polders auftreten könnten; so werden drei große Pumpwerke sowie Brunnen, Teiche und diverse Drainagen und Gräben gebaut, um Grundwasser abführen zu können.

Eingesetzte Poolar-Funktionen

Protokolle

 

Rechnungen

 

Fotos

 
Michael Ebner, Regierungspräsidium Karlsruhe

Besondere Herausforderungen und der Einsatz von Poolar.Project

Der ursprüngliche Planfeststellungsbeschluss für den Rückhalteraum Bellenkopf/Rappenwört wurde vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg teilweise beanstandet. Die festgestellten Mängel können jedoch in einem in Vorbereitung befindlichen Ergänzungsverfahren behoben werden. Während die Genehmigungsunterlagen überarbeitet und erneut geprüft werden, setzt der Landesbetrieb Gewässer parallel alle Maßnahmen um, die rechtlich schon zulässig sind, um den Hochwasserschutz für die Rheinanlieger so schnell wie möglich zu verbessern.

Gerade in dieser Übergangsphase zwischen Ergänzungsverfahren und den großen Bauabschnitten schafft der frühzeitige Einsatz von Poolar.Project ein stabiles Fundament für die kommenden Bauphasen. Mit der Protokollfunktion werden Besprechungen, Entscheidungen und Aufgaben zentral dokumentiert, sodass die Abstimmung zwischen Fachbereichen, Gutachtern und Behörden transparent und nachvollziehbar bleibt.

Die Zusatzfunktion Rechnungen gewährleistet eine effiziente Verwaltung, beginnend von den ersten Vergabeschritten bis hin zur Schlussrechnung. Jeder am Prüflauf Beteiligte wird über eine Infomail des vorhergehenden Prüfers über die Erteilung einer neuen Aufgabe informiert.

Erste Begehungen, Bestandsaufnahmen und vorbereitende Maßnahmen werden mit der Foto-App georeferenziert festgehalten und stehen später für Vergleiche, Nachweise und Abstimmungen zur Verfügung.

Michael Ebner, Regierungspräsidium Karlsruhe

Poolar.Project

Als CDE-Plattform für Bauprojekte unterstützt Poolar.Project die digitale Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Pläne, Dokumente, Aufgaben und zentrale Bauprozesse werden in einem sicheren Projektraum gebündelt.

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Die Steuerung interner Büroprozesse wird mit Poolar.Office leichter: Sie ist als Intranetlösung konzipiert und ermöglicht die projektübergreifende Erfassung von Arbeitsstunden, Ressourcenplanung, interne Verwaltung und mehr.

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